Wir sind …
Wir sind derzeit vierzehn aktive Menschen, vorwiegend evangelisch und lesbisch bzw. schwul. Ein Mal im Monat treffen wir uns und tauschen uns über den Glauben und queere Themen aus.
… queer und gläubig?!
Viele Menschen aus der queeren Community halten Kirche für homophob und ausgrenzend und haben sie leider auch oft so erlebt. Auf der anderen Seite haben viele Christen*innen Berührungsängste mit queeren Menschen und Themen.
Als queere Christ*innen gehören wir zu beidem und sehen es als unsere Aufgabe, zu vermitteln und Möglichkeiten der Begegnung zu schaffen.

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Queer in der EKM
Auf der EKM-Webseite gibt es ab sofort die neue Unterseite „Queer in der EKM“. Diese soll Plattform sein für Informationen für queere Menschen in der EKM.
„Die Landeskirche will damit deutlich machen: „Queere Menschen sind Teil der Gesellschaft und der Kirche. Sie sind in unseren Gemeinden, im Ehrenamt und in unseren kirchlichen Berufen herzlich willkommen“, so Regionalbischöfin Bettina Schlauraff.
Die Webseite bietet Kontakte zu Ansprechpersonen für queere Menschen, die ein Seelsorgeanliegen haben, Diskriminierung in der Kirche erfahren (haben) oder Kontakt zu anderen queeren Menschen in der Landeskirche suchen.
Auch Mitarbeitende, die Beratung z.B. im Umgang mit queeren Jugendlichen oder Erwachsenen suchen, können sich an die Ansprechpersonen wenden.
Außerdem sind auf der neuen Seite Erfahrungsberichte von queeren Menschen in der EKM zu finden, Informationen zu den Themen „Trauung“ und „Segnung“, das Schuldbekenntnis von Landesbischof Friedrich Kramer zum Umgang der Kirche mit dem Thema, eine Bücherliste, weiterführende Links und aktuelle Veranstaltungen.
Die Seite finden Sie hier: Queer in der EKM

CSD 2024 in Halle/Saale
Am Sonntag, den 15. September, 18.00 Uhr, gibt es einen queeren ökumenischen Gottesdienst in der Laurentiuskirche Halle mit einer Dialogpredigt von Regionalbischöfin Bettina Schlauraff von der evangelischen Kirche und Gemeindereferent Thomas Dammann von der katholischen Kirche und Mitstreiter bei #OutInChurch.
Musikalisch wird der Gottesdienst am Klavier von Almuth Schulz begleitet; von traditionellen Weisen bis jazzigen Rhythmen ist also alles dabei.
Auch sind wir dieses Jahr wieder mit tollen Produkten auf dem CSD-Straßenfest am 14. September auf dem Halleschen Marktplatz dabei.
Wir freuen uns auf dich!

CSD 2023 in Halle/Saale
„different lives – equal rights / andere Leben – gleiche Rechte“ das ist das Motto für den diesjährigen CSD in Halle/Saale. Und natürlich schauen wir, was die Bibel dazu sagt.
Am Sonntag, den 10. September, 18.00 Uhr, gibt es einen queeren ökumenischen Gottesdienst in der Laurentiuskirche Halle mit einer Dialogpredigt von Pfarrerin Hannah Henke von der evangelischen Kirche und Gemeindereferent Thomas Dammann von der katholischen Kirche und Mitstreiter bei #OutInChurch.
Musikalisch wird der Gottesdienst am Klavier von Almuth Schulz begleitet; von traditionellen Weisen bis jazzigen Rhythmen ist also alles dabei.
Auch sind wir dieses Jahr wieder mit tollen Produkten auf dem CSD-Straßenfest am 9. September auf dem Halleschen Marktplatz dabei.
Wir freuen uns auf dich!

Film „Gotteskinder“ mit Podiumsgespräch
Dienstag, 16.09.2025, 18:00 Uhr, ESG, Puschkinstraße 27, Halle
Der Film „Gotteskinder“ von Frauke Lodders thematisiert auf eine intensive, unter die Haut gehende. Weise die Konflikte zwischen Glauben, Familie und persönlicher Selbstfindung zweier Geschwister, die mit den strengen Regeln einer evangelikalen Freikirche und ihren eigenen Gefühlen kämpfen.
Im Anschluss laden wir zu einem Podiumsgespräch mit Klemens Kettelhut zu dem Thema Konversionstherapien ein.

Segenszeit in der Marktkirche
Samstag, 13.09., von 14:00-17:00 Uhr
Zum CSD Straßenfest stehen in der Marktkirche Seelsorger*innen für Gespräche und / oder Segnungen bereit.
Wir als Teil der Kirche(n)
Seit acht Jahren organisieren wir einen Gottesdienst, der im Rahmen des Christopher Street Days stattfindet. Zu diesem CSD-Gottesdienst in der Laurentiuskirche in Halle kommen alljährlich über 50 Gäste.
Es freut uns, wenn queere Menschen aus Neugier unseren Gottesdienst besuchen, oder nach Jahren zum ersten Mal wieder in die Kirche kommen und diese als sicheren Raum erleben. Und es gibt zahlreiche Besucher aus den umliegenden Gemeinden, die ebenfalls aus Neugier unseren Gottesdienst erleben wollen, und dann jedes Jahr wieder kommen, weil sie den Gottesdienst schätzen.
Aber wir möchten nicht nur in die evangelische Landeskirche hinein wirken. Daher haben wir Kontakte zur evangelisch-methodistischen Kirche in Halle und zur katholischen Kirche. Wir verstehen uns als überkonfessionell.
Wir als Teil der queeren Community
Unsere organisatorische Heimat haben wir im Begegnungs- und Beratungs-Zentrum „lebensart“ e.V. (BBZ), einem Fachzentrum für geschlechtlich-sexuelle Identität in Halle. Hier verbindet uns das Anliegen, queeres Leben in der Stadt sichtbar zu machen, mit den anderen Gruppen des BBZs.
Gemeinsam mit der AIDS-Hilfe Halle / Sachsen-Anhalt Süd e.V. organisiert das BBZ den CSD in Halle/Saale, also das CSD-Straßenfest, die CSD-Demonstration und die Pride Weeks.
mehr zum CSD 2023 in Halle/Saale
Unser CSD-Gottesdienst ist ein fester Bestandteil der Feierlichkeiten. Und seit letztem Jahr haben wir einen eigenen Stand auf dem CSD-Straßenfest.
mehr bei Rückblicke CSD 2022

Queer in der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKMD)
Dieser Gottesdienst lässt queere Menschen zu Wort kommen, die in der Kirche Diskriminierung erlebt haben. Aber es gibt Umkehr und Erneuerung.
Das Schuldbekenntnis, das Bischof Kramer im Gottesdienst ablegt, beginnt mit den Worten: „Ich bekenne für unsere Kirche, wir haben uns schuldig gemacht, indem wir die Vielfalt der göttlichen Schöpfung nicht wahrgenommen und wertgeschätzt haben, sondern sie abgewertet haben.“

Queer in der Römisch-katholischen Kirche in Deutschland
„#OutInChurch – Für eine Kirche ohne Angst“ ist eine Initiative von über 500 queeren Menschen, die beruflich oder ehrenamtlich in der katholischen Kirche tätig sind.
Anfang 2022 sorgte diese für ein großes Medieninteresse und Unterstützung in und außerhalb der katholischen Kirche.
Mittlerweile gibt es zwei Filme, ein Buch, einen Verein und einen Online-Shop.

Queer in der Evangelisch-methodistische Kirche (EmK) in Deutschland
Seit Jahrzehnten gibt es in der weltweiten EmK Differenzen in der Bewertung von Homosexualität.
Die EmK in Deutschland hat Materialien zusammen gestellt, wie in Kirche Einheit, Vielfalt und Liebe gelebt werden kann.
Es geht um einen Weg, sich im aufrichtigen Miteinander zu üben, statt der Trennung das Wort zu reden.

Queer in der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKMD)
Die Webseite „Queer in der EKM“ ist die offizielle Informations-Plattform für (queere) Menschen in der EKM.
Sie bietet Kontakte zu Ansprechpersonen für queere Menschen, die ein Seelsorgeanliegen haben, und auch Beratungsangebote für Mitarbeitende z.B. im Umgang mit queeren Jugendlichen.
Zudem gibt es Erfahrungsberichte, eine Bücherliste, weiterführende Links und aktuelle Veranstaltungen.

Queer in der Römisch-katholischen Kirche in Deutschland
„#OutInChurch – Für eine Kirche ohne Angst“ ist eine Initiative von über 500 queeren Menschen, die beruflich oder ehrenamtlich in der katholischen Kirche tätig sind.
Anfang 2022 sorgte diese für ein großes Medieninteresse und Unterstützung in und außerhalb der katholischen Kirche.
Mittlerweile gibt es zwei Filme, ein Buch, einen Verein und einen Online-Shop.

Queer in der Evangelisch-methodistische Kirche (EmK) in Deutschland
Seit Jahrzehnten gibt es in der weltweiten EmK Differenzen in der Bewertung von Homosexualität.
Die EmK in Deutschland hat Materialien zusammen gestellt, wie in Kirche Einheit, Vielfalt und Liebe gelebt werden kann.
Es geht um einen Weg, sich im aufrichtigen Miteinander zu üben, statt der Trennung das Wort zu reden.
Interessiert – dann komm vorbei
Wir treffen uns jeden 2. Donnerstag des Monats von 19:00 bis ca. 21:00 Uhr im Laurentius-Gemeindehaus, Breite Straße 29 (Eingang über Laurentiusstraße).
Die nächsten Gruppentreffen sind:
- 14. Dezember 2023
- 11. Januar 2024
- 08. Februar 2024
jeweils von 19:00 bis ca. 21:00 Uhr im Laurentius-Gemeindehaus, Breite Straße 29 (Eingang über Laurentiusstraße).
Und für Langzeitplaner: CSD 2024
- 14. September 2024 – Straßenfest auf dem Halleschen Markplatz
- 15. September 2024, 18:00 Uhr – CSD-Gottesdienst in der Laurentiuskirche Halle
Fragen – stell sie uns
Du hast eine Frage zu unserer Arbeit oder möchtest aus anderen Gründen mit uns in Kontakt treten? Das geht ganz unkompliziert über eine Email an:
queer.glauben.halle@gmx.de
Oder postalisch an:
Begegnungs- und Beratungs-Zentrum „lebensart“ e.V.
Fachzentrum für geschlechtlich-sexuelle Identität
Gruppe „queer und glauben“
Beesener Straße 6
06110 Halle (Saale)
Ansprechpartner*in sind Holger (er/ihn) und Rebekka (sie/ihr).
Rückblicke
CSD 2022 – Straßenfest und Gottesdienst
Samstag, Ort, Zeit (kleiner, näher zur Überschrift)
2022 war unsere Gruppe das erste Mal mit einem eigenen Stand auf dem Straßenfest vertreten. Schon während des Aufbauens kamen die ersten Interessierten an unseren Stand. Einige nur zum Schauen, manche nur um etwas zu kaufen, aber die meisten blieben für ein Gespräch und waren sehr interessiert, etwas über uns und unsere Gruppe zu erfahren.
Vor allem unsere Buttonmaschine stellte sich im Laufe des Tages als äußerst beliebt heraus. Etliche Besucher*innen, von klein bis groß, produzierten ihre eigenen Buttons und Kühlschrankmagnete, während wir miteinander ins Gespräch kamen.
Viele sahen wir am nächsten Tag, zum 7. CSD-Gottesdienst wieder. Insgesamt waren es 52 Gäste, die die Predigt von Pastorin Margot Runge hörten und Lieder mit neuen, modernen Texten auf alten, bekannten Melodien sangen.
Besonders in Erinnerung geblieben, sowohl bei uns als auch bei den Besuchenden des Gottesdienstes, ist die Verlesung des Schuldbekenntnis der EKMD durch Bischöfin Schlauraff. Dass das Schuldbekenntnis von offizieller Seite im Rahmen eines CSDs nochmal verlesen wird, war uns sehr wichtig, zeigt es doch die Veränderung in der evangelischen Kirche. Es lässt uns als queere Christ*innen Heimat in der Kirche finden.
Danke an die EKMD und an das BBZ für die finanzielle Unterstützung!
Hier der Bericht der Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland: Regionalbischöfin verliest Schuldbekenntnis
Hier das Schuldbekenntnis der EKMD im Wortlaut.
Radio SAW: Fotoaustellung und Gottesdienst: Kirche auf dem CSD in Halle
Internationaler Audiodienst (iad) | Fotoausstellung und Gottesdienst: Kirche auf dem CSD in Halle
Mit einem Interview mit Bettina Schlauraff,
Fotoausstellung und Gottesdienst: Kirche auf dem CSD in Halle
Schuldbekenntnis der EKMD (2022)
In einem „GottesDienst on Demand“ zum Queer-History-Month legt Friedrich Kramer, Landesbischof der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKMD), ein Schuldbekenntnis gegenüber der queeren Gemeinschaft ab. Er entschuldigt sich stellvertretend „für all das Leid für Menschen auf Grund ihrer sexuellen Orientierung und geschlechtlichen Identität, das seitens der Kirche bis heute mit verursacht und toleriert wurde“. Zudem wirbt er für Umkehr und Erneuerung.
Zum Beitrag der Pressestelle der EKMD: Landesbischof entschuldigt sich stellvertretend bei der queeren Gemeinschaft
Go for Gender Justice (2022)
Die Pilgerinitiative war Teil des Pilgerwegs der Gerechtigkeit und des Friedens, zu dem der Ökumenische Rat der Kirchen weltweit aufgerufen hat. Sie wurde getragen von der Konferenz der Genderreferate und Gleichstellungsstellen in der EKD und tug dazu bei, Abwertung und Gewalt zu überwinden, Vielfalt anzuerkennen und Arbeit, Macht und Einfluss fair zu teilen.
Zur bundesweiten Pilgerinitiative: go for gender justice
Pilgeretappe vom 8. bis 10. Juli 2022 in Halle (Saale):
Die mitteldeutsche Kirche beteiligte sich mit einer Pilgeretappe „Geht´s noch?! Auseinandersetzung mit Antifeminismus und Rechtspopulismus in Kirche und Gesellschaft“ vom 8. bis 10. Juli 2022 in Halle. Getragen wurde das Projekt von der Gleichstellungsarbeit der EKM und den Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland.
Zur Pilderetappe: „Geht´s noch?! Auseinandersetzung mit Antifeminismus und Rechtspopulismus in Kirche und Gesellschaft“
Unsere CSD-Gottesdienste seit 2016
8. Gd – 2023 | Pfrn. Hannah Henke (evgl.) und Gem.-Ref. Thomas Dammann (kath.) | 1. Johannes 4 | mehr
7. Gd – 2022 | Pfrn. Margot Runge | Galater 3, 26-28 | mehr
6. Gd – 2021 | Regionalbischof Dr. Johann Schneider | 1. Johannes 4, 19
5. Gd – 2020 | Pfr. Werner Meyknecht | Lukas 24, 13-35 | mehr
4. Gd – 2019 | Pfr. Sven Hanson und Pfrn. Carola Ritter | Markus 7, 31-37 | mehr
3. Gd – 2018 | Pfrn. Sabine Franz und Pfrn. Jutta Noetzel | Johannes 6,35; 8,12; 10,9; 10,11; 11,25; 14,6; 15,5
2. Gd – 2017 | Pfr. Sören Brenner und Pfrn. Carola Ritter | 1. Johannes 4,7-12 | mehr
1. Gd – 2016 | Pfr. Sören Brenner und Pfr. Curt Strauss | 2. Timotheus 1,7-10
